Kommentar Progoellheims zum geänderten Bebauungsplanentwurf 'Methangasanlage'

 

Während der Gemeinderatssitzung am 23.05.2012 stellte der Investor Juwi das Konzept eines 'Energieparks' mit angegliederter Windgasanlage, (aus dem Strom einer, noch zu errichtenden Windkraftanlage unddem CO2 der geplanten 'Biogasanlage', soll Methan direkt erzeugt werden, welches dann in das Gasnetz eingespeist wird), sowie die zusätzlich zu errichtenden Trockeneisanlage vor.

 

Ausgerechnet die Windgasanlage mit ihrem sehr fortschrittlichem Konzept, soll aber zunächst nicht errichtet werden, sondern erst dann wenn diese Anlagenart auch subventioniert wird...

 

Was letztlich gegenüber der ursprünglichen Planung verändert wurde, ist ein um 5000 Tonnen pro Jahr erhöhter Bedarf an Pflanzensubstrat, das noch zu errichtende Windrad und die geplante Trockeneisanlage.

 

So brachte es das Gemeinderatsmitglied Nobert Pasternack am Ende auf den Punkt: Energiewende ja mit Solar, Windkraft und Windgas, aber: 'Biogasanlage': Nein Danke!

 

Unser Gegenvorschlag lautet:

 

- vollständiger Verzicht auf den Bau der 'Biogasanlage' in Göllheim

- sofortiger und alleiniger Bau der Windgasanlage * mit erweiterter  

  Kapazität, möglichst am Standort Industriepark Göllheim Nord

 

Vorteile einer solchen Lösung:

 

· die Kernforderung: Grundlastfähigkeit bei erneuerbaren  

  Energien (Speicherung von Methangas) wäre gewährleistet

· einewesentlich breitere Akzeptanz bei der Bevölkerung der  

  Region

· Versiegelung wertvoller Ackerflächen zur Lebensmittelproduktion  

   wird vermieden – Böden sind nicht vermehrbar!!!

· Flächenbedarfvon mindestens 800 Hektar entfällt

· Verkehrsbelastungdurch Schwerlastverkehr wird entscheidend  

  vermindert

· Landschaftsbildwird nicht durch 15 Meter hohe Fermenter  

  verunstaltet

· Artenschutz wird gewährleistet

· Grundwasserbelastung sinkt

· Naherholungcharakter bleibt erhalten

· Wertminderung der Immobilien entfällt

· Ineffizienz einer Methangasanlage bleibt aus                  

  (Wirkungsgrad: 0,5%)

· Wildschädenwerden vermieden

· Vermaisungd er Landschaft unterbleibt

· Geruchsbelastungdurch Gärreste entfällt

· Unsinnige Subventionen für ineffiziente NawaRo  

  Argomethangasanlagen unterbleiben

· Stoffströmewerden nicht unötig verlagert

 


Koch / Waltgenbach, Progoellheim

 

* Hinweis Progoellheims:   

Rückenwind für die Energiewende -  Windkraft ist speicherbar! 

Die sinnvolle Alternative zum Energiepflanzenanbau für  

NawaRo-"Bio"gasanlagen:   proWindgas von Greenpeace Energie