Unsere Forderungen: 

1. Stopp:  

Keine Genehmigung der geplanten "Bio"gasanlage in Göllheim, da die Beschickung dieser projektierten Anlage mit NawaRo (nachwachsenden Rohstoffen, einjährigen Ackerfrüchten) erfolgt  -  ein sofortiger Stopp für die Genehmigung aller "Bio"gasanlagen, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe (NawaRo) betrieben werden sollen!

 

2. Faire Wettbewerbsbedingungen:

Schnelle Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG):  

Bestimmender Faktor für die Mitwirkung erneuerbarer Energien muss deren Effekt auf die Treibhausgasminderung (THG) sein.  

(vgl. Biogas und Klima, Dr. Murphy-Bokern) 

 

3. Schutz der Gemeinden und Dörfer und ihrer  

Bürgerinnen und Bürger:

Reform der Planungsgesetze, um effektiver vor Verkehr, Geruch, Lärm, Störfallfolgen und negativer Veränderung des Landschaftsbildes durch Methangasanlagen zu schützen. 

 

4. Nur nachhaltige Bioenergie:  

Die Ausdehnung der Verordnung über Anforderungen an eine nachhaltige Herstellung von Biokraftstoffen (Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung – Biokraft-Nach V) auf alle Arten von Bioenergie, welche in Deutschland Verwendung finden.  

Diese Verordnung muss die direkten und indirekten Emissionen von Böden und Änderungen der Landnutzung berücksichtigen, ebenso wie die Effekte jeglicher Methangasaustritte aus Biogasanlagen.

 

5. Restaurierung von wertvollen Naturflächen:

Die Renaturierung von 'NawaRo'- Flächen das von Dauergrünland oder moorigen Böden stammt, oder in starker Konkurrenz zu Nahrungsmitteln steht. Der ursprüngliche Zustand dieser Flächen muss wiederhergestellt werden, um Kohlenstoffverluste zu reduzieren.  

Das sollte finanziert werden aus einer Abgabe für existierende  

NawaRo-"Bio"gasanlagen und/oder durch die "Bio"gaslobby (Verursacherprinzip)!

 

Koch / Waltgenbach, Progoellheim